Paige Spiranac reagiert auf Vorwürfe beim Internet Invitational
News ➝ YouTube  ·  2025-11-28 00:44:34  ·  Tom Page

Paige Spiranac reagiert auf Vorwürfe beim Internet Invitational

Knapp zwei Wochen nach dem Finale des Internet Invitational äusserte sich Paige Spiranac erstmals zu den Vorwürfen, die nach der letzten Episode laut geworden waren.

Das von Barstool und Bob Does Sports organisierte YouTube-Golfturnier bot ein Preisgeld von 1 Million Dollar für das Siegerteam aus drei Spielern und erreichte über sechs Episoden mehr als 20 Millionen Aufrufe. Besonders der sechste Teil sorgte in der Golf-Community für anhaltende Diskussionen.

Im Verlauf des Finals, das im Format «Three-Person Alternate Shot» gespielt wurde, zeigten die Kameras, wie Spiranac am neunten Loch Fescue rund um den Ball veränderte, bevor Malosi Togisala seinen Schlag spielte. Als sie von ihren Gegnern darauf angesprochen wurde, bestritt Spiranac den Vorgang nicht, wurde emotional und erklärte, ihr sei nicht bewusst gewesen, gegen eine Regel verstossen zu haben. Die Reaktion verwunderte, da sie als frühere Division-I-Golferin und Teilnehmerin an mehreren Profiturnieren regelkundig gilt. Togisala hatte sich bereits zuvor zu einem anderen Regelthema des Events geäussert, das unter dem Begriff «slopegate» bekannt wurde.

Seit der Ausstrahlung des Finals am 13. November hatte sich Spiranac von den sozialen Medien zurückgezogen. Am Dienstag beantwortete sie erstmals Fragen zu den Vorwürfen. Im Video sagte sie, sie sei «schmerzlich, schmerzlich verlegen», die Regel nicht gekannt zu haben, betonte jedoch, sie habe «niemals absichtlich betrogen». In all ihren Jahren im Golfsport sei sie nie der Täuschung beschuldigt worden.

Spiranac sprach auch über die Reaktionen, die sie nach der Episode erhalten hatte, darunter Morddrohungen, die sie dazu bewogen, über eine einstweilige Verfügung nachzudenken. Sie erklärte, dies seien «die schlimmsten Hassnachrichten», die sie in den zehn Jahren ihrer öffentlichen Tätigkeit erhalten habe. Es handle sich um «Zehntausende» von Nachrichten, die «das Schlimmste» enthalten hätten, was man einer Person sagen könne.

Mit rund sieben Millionen Followern auf ihren Social-Media-Kanälen erklärte Spiranac, sie habe in dieser Zeit besonders auf ihr privates Umfeld zählen müssen. Sie habe Abstand gebraucht, um ihre mentale Gesundheit zu schützen, und sei dankbar für die Unterstützung von Familie und nahestehenden Personen.

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