Yves Mittaz über das Omega European Masters
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«Un nouveau plan de zone va être voté pour le trou 18» – Nebel, Geschichte, Zukunft, McIlroy und das Projekt um Loch 18: Turnierdirektor Yves Mittaz zieht Bilanz nach der Ausgabe 2025 in Crans-Montana.
Für Yves Mittaz war die diesjährige Ausgabe des Omega European Masters eine besondere Herausforderung. «Es ist tatsächlich eine spezielle Ausgabe was das Wetter betrifft», erklärt der Direktor. Der dichte Nebel zu Beginn der Woche machte das Spiel nahezu unmöglich – eine Seltenheit in Crans. In 80 Jahren sei es erst einmal, 1965, vorgekommen, dass das Turnier nur über drei Runden ausgetragen wurde. «Das wollten wir nicht noch einmal erleben», so Mittaz. Am Ende aber habe man Glück gehabt und alle vier Runden absolvieren können, den Finaltag sogar bei Sonnenschein.
Die Daten für die nächste Austragung sind bereits fixiert: 3. bis 6. September 2026. «Unser Ziel ist eine Datum nach der», betont Mittaz. Da die Playoffs in den USA um eine Woche verschoben wurden, sei auch das Turnier in Crans angepasst worden. «Wir sind ein bisschen eingeklemmt zwischen FedEx, Irish Open und PGA Championship, was die Beteiligung von gewissen Spielern schwierig macht.»
Ein Name fällt dabei besonders auf: Rory McIlroy. «Wir haben noch nicht mit ihm gesporchen», sagt Mittaz. Sollte sich der Nordire für das Finale der FedEx qualifizieren, werde er natürlich dort spielen. «Es besteht jedoch eine kleine Öffnung für 2027. Und er ist fest entschlossen, zurückzukehren: Er hat seine beiden Niederlagen in den Playoffs hier noch nicht verarbeitet.»
Zur Frage nach der künftigen Bedeutung des Turniers bleibt Mittaz realistisch. «Alles hängt von der European Tour und der Entwicklung des Golfsorts mit der LIV, der PGA und der European Tour ab. Niemand weiss genau, was passieren wird. Wir sind nur ein kleiner Tropfen im Ozean, aber unser Turnier wird allgemein geschätzt.» Am Ende zähle im Sport vor allem das Geschäft: «Das Einzige, was wir tun können, ist, uns für das einzusetzen, was wir kontrollieren können.»
Ein zentrales Thema ist auch das Projekt rund um Loch 18. «Ein neuer Flächennutzungsplan wird in Kürze in der Gemeinde zur Abstimmung vorgelegt. », so Mittaz. Dabei sei mit Opposition zu rechnen, da das Projekt den grossen See berührt und strengen Auflagen unterliegt. «Das 18. Loch hängt auch mit dem Umbau des Clubhauses zusammen. Die Sache ist komplex, aber ich bin zuversichtlich, dass das Projekt realisiert wird.»
Die Vision ist klar: «Das Loch entlang des Sees verlängern, den Pool entfernen und ein Green auf einer Halbinsel am Ufer des grossen Sees anlegen. Ein grossartiges Projekt, das jedoch aufgrund der Bundesgesetze sehr komplex ist.»
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