McLaren Golf steigt mit Luxus-Eisen in den Markt ein
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Formel-1-Technologie trifft auf Tour-Golf: McLaren Golf hat offiziell seine ersten Eisenserien vorgestellt – und macht dabei sofort klar, dass die neue Marke im Premiumsegment angreifen will. Präsentiert wurden die neuen Modelle rund um den Miami Grand Prix gemeinsam mit McLaren-Racing-CEO Zak Brown, Formel-1-Star Lando Norris und Justin Rose.
Mit den neuen «Series 1»- und «Series 3»-Eisen wagt sich der britische Supersportwagenhersteller erstmals offiziell in den Golfmarkt.
Justin Rose als Entwickler und Investor
Besonders spannend: Justin Rose ist weit mehr als nur Werbeträger. Der Ryder-Cup-Star war laut McLaren während der vergangenen zwei Jahre aktiv an der Entwicklung der Schläger beteiligt und zählt gleichzeitig zu den Investoren des Projekts.
Rose spielt die neuen Eisen diese Woche bereits auf der PGA Tour beim Cadillac Championship. Im Bag hat er ein komplettes Set der «Series 1»-Blades sowie zusätzlich ein «Series 3»-4-Iron.
«Von Beginn an war das ein Leidenschaftsprojekt», erklärte Rose. «Ich hatte die Möglichkeit, von Anfang an mit dem Team zusammenzuarbeiten, die Schläger zu testen und ihre Entwicklung mitzugestalten.»
Neben Rose steigen auch Ryder-Cup-Held Ian Poulter sowie Major-Siegerin Michelle Wie West als prominente Namen bei McLaren Golf ein. Wie West wird die neuen Eisen unter anderem bei der US Women’s Open einsetzen.
Formel-1-DNA im Schlägerbau
McLaren betont, dass bei der Entwicklung keinerlei Kompromisse eingegangen wurden. Genau wie im Motorsport sollen modernste Materialien, Präzision und Ingenieurskunst den Unterschied machen.
Im Zentrum steht dabei ein aufwendiges «Metal Injection Moulding»-Verfahren (MIM), das besonders präzise Kontrolle über Materialstruktur, Gewichtsverteilung und Geometrie ermöglicht.
Ein weiteres zentrales Element ist das sogenannte «McLaren Structural Mesh» – eine wabenartige Struktur auf der Rückseite der Eisen, inspiriert von der Technologie der McLaren-Supersportwagen. Dadurch wird Gewicht eingespart und gleichzeitig der MOI-Wert erhöht, was mehr Fehlertoleranz ermöglichen soll.
Zwei Serien für unterschiedliche Spielertypen
Die «Series 1»-Eisen richten sich klar an bessere Spielerinnen und Spieler. Es handelt sich um moderne Tour-Blades mit kompakter Form und maximaler Kontrolle, allerdings laut McLaren mit deutlich mehr Fehlertoleranz als klassische Blades.
Die «Series 3»-Eisen dagegen sollen als moderne Players-Distance-Irons mehr Ballgeschwindigkeit, Power und Stabilität liefern. Auch hier setzt McLaren auf die Kombination aus MIM-Technologie und der markanten Structural-Mesh-Konstruktion.
Optisch fallen beide Modelle durch ihre futuristische Designsprache auf. Besonders die «Series 3» erinnern mit Carbon-Elementen und klaren Linien stark an die Motorsport-Welt von McLaren.
Premium-Preis wie beim Supersportwagen
Wenig überraschend bewegt sich auch der Preis auf Luxusniveau. Beide Serien kosten £360 pro Schläger. Ein komplettes Set von 4-Iron bis Pitching Wedge liegt damit bei über £2500.
Erhältlich sind die neuen McLaren-Eisen ab sofort über ausgewählte Fitting-Partner sowie online in Nordamerika.
McLaren macht damit deutlich: Der Einstieg in den Golfmarkt soll kein kurzfristiges Marketingprojekt werden, sondern eine ernsthafte High-End-Offensive im Equipment-Bereich.
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