Kisner bezweifelt McIlroys Indien-Argument
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Kevin Kisner hat Rory McIlroy im Zusammenhang mit der DP World India Championship scharf angegriffen. Der PGA-Tour-Veteran stellte öffentlich infrage, dass McIlroy mit seinem Start in Neu-Delhi vor allem den Golfsport fördern wolle. Anlass war McIlroys Hinweis, er habe das Turnier in Indien auch wegen der Chance auf einen globalen Spielplan gerne angenommen.
Scharfe Kritik
Kisner äusserte sich in der jüngsten Folge des Barstool-Sports-Podcasts «Fore Play» ausführlich zu McIlroys Aussagen. Er sagte, die Begründung, man wolle den Golfsport in neuen Märkten voranbringen, sei aus seiner Sicht unglaubwürdig. In seiner Kritik ging es nicht um die Teilnahme an sich, sondern um die Art, wie dieser Start öffentlich erklärt werde.
McIlroys Aussage
McIlroy hatte im Vorfeld erklärt, er habe schon in der vergangenen Saison gerne an der ersten DP World India Championship teilgenommen und sei deshalb froh, wieder nach Neu-Delhi zu reisen. Seine Aussagen standen im Zusammenhang mit dem Gedanken, den Golfsport in neuen Märkten stärker zu verankern. Genau diese Argumentation griff Kisner an und stellte sie als vorgeschoben dar.
Zweifel an der Motivation
Kisner machte in seinem Monolog zudem deutlich, dass er die Bedingungen rund um das Turnier in Indien für aussergewöhnlich hält. Er verwies darauf, dass der Kurs McIlroys Spiel nicht ideal entgegenkomme, weil dort sein Driver offenbar nicht im Zentrum stehe. Gleichzeitig sagte er, solche Auftritte würden oft mit den passenden Formulierungen begleitet, die mit der eigentlichen Motivation wenig zu tun hätten.
Kein Vorwurf gegen den Start
Trotz seiner deutlichen Worte stellte Kisner nicht infrage, dass McIlroy in Indien spielt. Er störte sich vielmehr daran, dass dafür Anerkennung ausgesprochen werde, während er die Begründung für wenig glaubhaft hält. Am Ende räumte er sogar ein, dass er selbst eine solche Gelegenheit wohl ebenfalls annehmen würde.
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