Viktor Hovland hat ein klares Ziel vor Augen
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Beim Hero Dubai Desert Classic will er alte Schwächen überwinden und zu alter Stärke zurückfinden.
Der Norweger, aktuell Nummer acht der Weltrangliste, hofft, an seine Erfolge in Dubai anzuknüpfen – nicht zuletzt an seinen Triumph im Jahr 2022, als er im Emirates Golf Club seinen ersten Rolex Series-Titel gewann. „Es ist schön, wieder hier zu sein“, sagte Hovland, sichtlich erfreut. „Ich habe natürlich gute Erinnerungen an das Turnier vor drei Jahren. Ja, ich liebe diesen Ort und freue mich darauf, loszulegen.“
Ein Jahr ohne Titel
Hovland hat ein herausforderndes Jahr hinter sich. Seit August 2023 blieb ein Sieg auf der PGA Tour oder der DP World Tour aus – eine für ihn ungewohnte Durststrecke, nachdem er in den dreieinhalb Jahren zuvor acht Turniere gewann. Diese Erfahrungen lassen ihn seine ersten Jahre als Profi umso mehr schätzen. „Es war sehr mühelos. Einfach über dem Ball stehen und wissen, dass der Schlag so funktioniert, wie ich es mir vorstelle. Das war eine stressfreie Art, Golf zu spielen“, kommentierte er.
Doch der Druck, sich stets zu verbessern, hinterliess Spuren. „Ich habe mich immer angetrieben, weiterzumachen, selbst wenn es richtig gut lief. Vielleicht habe ich dabei manchmal vergessen, wie gut ich eigentlich spielte. Letztes Jahr habe ich mir ein paar schlechte Gewohnheiten zugelegt, und einige Schlüsselbewegungen in meinem Schwung fehlen mir derzeit. Jetzt arbeite ich daran, diese wieder zu finden, um mein bestes Golf zu spielen.“
Fokus auf den Prozess
Hovlands Ziel für 2025 ist bewusst weniger ergebnisorientiert. „Es geht darum, den Prozess zu optimieren und sicherzustellen, dass ich die Dinge kontrolliere, die ich kontrollieren kann. Technik, Routine und Vorbereitung müssen stimmen. Dann wird passieren, was passieren soll.“ Diese mentale Einstellung zeugt von der Reife eines Spielers, der seine Prioritäten kennt und bereit ist, an den entscheidenden Schrauben zu drehen.
Ungeplante Hindernisse
Dass die Vorbereitung auf die Saison jedoch nicht immer glatt verläuft, zeigt eine ungewöhnliche Verletzung, die Hovland vor wenigen Wochen erlitt. Er stiess sich die Zehen an einem Bettrahmen an und zog sich einen Bruch zu. Trotz Schmerzen kämpfte er sich beim Sentry Tournament of Champions in Hawaii auf den 36. Platz. „In den letzten Wochen ist es viel besser geworden, aber manchmal spüre ich es noch“, erklärte er. Ein kleines Detail: Engere Schuhe in Hawaii erschwerten die Genesung. „Aber es sollte in Ordnung sein“, versicherte er.
Zurück zu alter Stärke?
Mit einem Mix aus Selbstkritik und Optimismus blickt Viktor Hovland auf das Turnier in Dubai. Der Norweger ist fest entschlossen, schlechte Gewohnheiten hinter sich zu lassen und den Grundstein für eine erfolgreiche Saison zu legen. Die Golfwelt darf gespannt sein, ob ihm der Neustart gelingt – am Emirates Golf Club, einem Ort, an dem er bereits Geschichte geschrieben hat.
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