Bryson DeChambeau setzt bei Schwungproblemen auf KI
News teilen
Bryson DeChambeau hat verraten, dass er während LIV Golf Korea auf künstliche Intelligenz zurückgriff, um Probleme mit seinem Schwung zu lösen.
Der US-Amerikaner startete stark ins Turnier und lag nach zwei Runden bei sieben unter Par in aussichtsreicher Position für das Wochenende. Am Moving Day geriet der Crushers-Kapitän jedoch aus dem Rhythmus. Eine 71er-Runde (+1) warf den zweifachen Major-Sieger im Klassement zurück und sorgte sichtbar für Frust.
Am Sonntag gelang DeChambeau allerdings die Reaktion. Mit einer starken 65er-Schlussrunde spielte er sich auf insgesamt elf unter Par und verpasste das Playoff zwischen Talor Gooch und Joaquin Niemann nur um einen Schlag. Der Chilene Niemann setzte sich später im Stechen durch.
Wie ihm die Wende gelang, erklärte DeChambeau anschliessend ausführlich. Neben intensiven Stunden auf der Driving Range nutzte er auch das KI-Tool Gemini von Google.
«Ich habe viele Stunden auf der Range verbracht und gestern Abend ziemlich intensiv mit KI gearbeitet», sagte DeChambeau.
Dabei habe er sich mit verschiedenen physikalischen Prinzipien beschäftigt, die beeinflussen, wie sich der Schläger im Treffmoment schliesst.
«Wir haben über Alpha-Torque und Gamma-Torque gesprochen und darüber, was den Schläger rotieren lässt», erklärte er weiter. «Es ging auch um Griffdruck und Spannung.»
Die nächtliche Analyse zeigte offenbar Wirkung. DeChambeau fühlte sich am Sonntag deutlich freier im Schwung.
«Heute hatte ich freiere Hände», sagte er. «Ich hatte ein viel besseres Gefühl für den Schläger und konnte die Schlagfläche effizienter schliessen. Danach habe ich die Bälle richtig sauber getroffen.»
Zwar ärgerte er sich weiterhin über einige Wedgeschläge nach rechts, insgesamt zeigte sich der LIV-Golf-Star aber optimistisch.
«Ich habe das Gefühl, auf dem richtigen Weg zu sein.»
Die Aussagen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem DeChambeau zuletzt auch seine Unterstützung für LIV Golf bekräftigt hatte. Trotz des angekündigten Rückzugs des saudischen Staatsfonds PIF ab 2027 zeigte sich der Amerikaner zuletzt «optimistisch» bezüglich der Zukunft der Liga.
Photo by Chung Sung-Jun/Getty Images
.
Im Fokus
golf.news.async-loader.error-message