Ernie Els verlangt klare Grenzen für Distanzen
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Ernie Els erhöht den Druck auf USGA und R&A im Streit um immer längere Schläge. Er warnt vor immer drastischeren Anpassungen klassischer Plätze und fordert eine klare Begrenzung der Ausrüstung.
Die Debatte um die Länge
Ernie Els hat sich deutlich für eine strengere Begrenzung der Schlaglängen ausgesprochen. Er kritisiert, dass klassische Golfplätze durch die Entwicklung bei Ball und Schläger immer weiter umgebaut werden müssten. Aus seiner Sicht ist die Entwicklung «ausser Kontrolle».
Neue Pläne für Ball und Schläger
USGA und R&A haben den Zeitplan für den geplanten Rollback verschoben. Statt einer gestaffelten Einführung 2028 und 2030 gilt nun 2030 als neuer gemeinsamer Zieltermin. USGA-Chef Mike Whan bestätigte diesen Zeitplan für die Ballregel.
Die Verbände schlagen zudem drei neue Model Local Rules vor, die nur im Profigolf gelten sollen. Vorgesehen sind ein Balllimit von 317,0 Yards im Test, ein maximaler Driver-CT von 239 Mikrosekunden sowie eine Schlägerlänge von unter 46 Inch ohne Putter. Kommentare zu diesen Vorschlägen sind bis zum 21. Oktober möglich. Frühestens ab Januar 2028 könnten die Regeln greifen.
Geteilte Reaktionen
Unterstützung für Els kommt von Padraig Harrington, der den Rollback befürwortet. Anders sieht es Scott McCarron, der kürzere Schläge ablehnt. Paul Goydos zieht einen anderen Weg vor und setzt auf Platzarchitektur statt auf Eingriffe in die Ausrüstung.
Bild: Getty Images
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