Mauro Gilardi wieder bester Schweizer
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Der Bündner hatte vier Mal einen schwierigen Start in die Runden, trotzdem blieb Mauro Gilardi in Frankreich auf Platz 38 wiederum der beste Schweizer.
Bei der Swiss Challenge auf Golf Sempach kam der 25-Jährige vom Golfclub Domat/Ems auf Rang 17, eine Woche danach gewann Mauro Gilardi überlegen die offenen Schweizermeisterschaften auf seinem Heimplatz und nun war er auf dem Golfplatz Bluegreen de Pléneuf Val André wiederum der beste Schweizer.
Der Bündner spielt üblicherweise eine Stufe tiefer auf der Pro Golf Tour. In Frankreich nutzte er die Wildcard für eine Auftaktrunde von 69 Schlägen oder eins unter Par. Gilardi war ab Loch 10 mit einem Bogey gestartet, reagierte aber schnell mit einem seltenen Eagle auf Loch 12 (Par 4). Im zweiten Durchgang musste Gilardi gleich zwei doppelte Schlagverluste auf den ersten beiden Spielbahnen notieren. Mit einem weiteren Schlagverlust lag er schon bei Halbzeit fünf über Par, den Rest absolvierte der Profi in Par zur 75-er Karte.
In den Runden drei und vier begann Gilardi auch noch mit einem Schlagverlust, doch zwei Mal gelang ihm danach direkt mindestens ein Birdie. Mit Tagesergebnissen von 73 und 70 Schlägen beendet er das Turnier mit total sieben über Par auf Platz 38.
«Der Platz war brutal anspruchsvoll, das sieht man auch an den Scores des ganzen Feldes», sagt Gilardi auf der Rückfahrt von Frankreich zu golf.ch. «Ich habe grundsätzlich solide gespielt, keine ganz grossen Fehler gemacht und bin insgesamt zufrieden, auch wenn es natürlich immer Luft nach oben gibt», erläutert er und «freut sich über ein paar weitere Punkte.»
Der Sieg ging an James Morrison bei insgesamt sechs unter Par. Für den ersten Titel musste der 40-Jährige allerdings in die Verlängerung gegen Max Kennedy aus Irland. Dieser hatte bei Halbzeit der Finalrunde noch drei Schläge Reserve, kassierte aber auf der abschliessenden 18 ein Doppelbogey.
Für die anderen Schweizer Profis war das Turnier nach zwei Runden beendet. Nicola Gerhardsen startete mit der Par-Runde noch vielversprechend, scheiterte dann mit 76 Strokes um zwei Schläge am Cut.
Benjamin Rusch begann mit 69 Schlägen ebenfalls stark, doch im zweiten Durchgang passte beim bald 36-Jährigen nicht mehr viel zusammen. Ab Loch 10 gestartet, musste er schon auf dem Par 4 drei Schläge abgeben, am Ende summierten sich die Fehler auf den Front- und die Backnine auf jeweils plus 5. Klar fiel der Thurgauer damit noch aus den 100 besten im Feld.
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