Albtraumstart für Nick Dunlap – 90er Runde und Negativrekord
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Augusta National verzeiht wenig – das musste Nick Dunlap am Donnerstag auf die harte Tour erfahren. Der 21-Jährige, einst als eines der vielversprechendsten Talente seiner Generation gefeiert, erlebte beim Masters 2025 eine Runde zum Vergessen. Mit 18 über Par (90 Schläge) lieferte Dunlap eine der schlechtesten Auftaktrunden der Turniergeschichte ab – und die höchste seit Ben Crenshaw 2015 zum Abschluss seiner Karriere eine 91 spielte.
Ein schwacher Trost: Der offizielle Rekord für die höchste Runde in der Geschichte des Masters bleibt unangetastet. Er stammt aus dem Jahr 1956, als Charlie Kunkle in der Schlussrunde eine 95 notierte. Doch Dunlap dürfte der historische Kontext wenig helfen – zu schmerzhaft war die Erfahrung auf dem ehrwürdigen Gelände von Augusta.
Bereits das erste Loch liess nichts Gutes erahnen: Ein verzogener Abschlag in die Zuschauergalerie leitete einen Auftakt-Bogey ein. Danach folgte eine Aneinanderreihung von Fehlern: Drei weitere Bogeys und ein Triple-Bogey auf den ersten neun Löchern, gefolgt von einer katastrophalen Back Nine mit vier Double-Bogeys und drei weiteren Schlagverlusten.
Besonders bitter: Dunlap hatte sich durch zwei PGA-Tour-Siege im vergangenen Jahr – darunter als erster Amateur seit 1991 – als grosses Versprechen für die Zukunft empfohlen. Doch seit seinem Wechsel ins Profilager hat er bei keinem seiner fünf Major-Auftritte den Cut geschafft. Auch in Augusta wird sich daran aller Voraussicht nach nichts ändern.
Der Frust sass tief – Interviews gab Dunlap nach der Runde keine. Für viele Freizeitgolfer rund um den Globus wirkte sein Kampf mit dem Platz fast schon tröstlich. Selbst die Besten der Welt sind vor den Launen dieses Spiels nicht gefeit. Augusta bleibt gnadenlos – auch für Ausnahmetalente.
Photo by Richard Heathcote/Getty Images
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