Bryson DeChambeau – Driver-Wechsel mitten im Turnier
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Bryson DeChambeau sorgt erneut für Schlagzeilen – diesmal nicht nur mit seinem Spiel, sondern mit einem möglichen Equipmentwechsel mitten im Turnier. Nach einer starken Auftaktrunde von drei unter Par (69) beim Masters 2025 deutet der US-Amerikaner an, dass sein Driver nicht das liefert, was er sich erhofft – trotz überragender Zahlen.
DeChambeau, bekannt für seine unkonventionellen Wege und seine kompromisslose Herangehensweise ans Material, bleibt auch in Augusta seiner Linie treu. In den vergangenen Monaten war er regelmässig beim Testen unterschiedlichster Schlägermodelle zu beobachten, insbesondere im Zusammenhang mit dem neuen LA Golf Driver und einem LA Proto Eisen, bei dessen Entwicklung er selbst involviert war.
Trotz seiner erfolgreichen Saison – inklusive des Siegs bei der US Open 2024 – scheint der Krank Fire Driver, mit dem er auf LIV-Ebene dominierte, nicht hundertprozentig zu passen. Auf der Driving Range wurde er bereits beim Testen verschiedener Schläger beobachtet.
Auf Nachfrage nach seinem Gefühl nach Runde 1 antwortete DeChambeau ungewöhnlich zurückhaltend:
«Up and down. A little up and down. It’s just not dialled in like I want it to be.»
Und das, obwohl er am Donnerstag 11 von 14 Fairways traf, durchschnittlich 340 Yards vom Tee schlug und einen Maximalwert von 350 Yards erreichte. Doch wer DeChambeau kennt, weiss: Er sucht nach Perfektion – im Schwung wie im Setup.
Auf die Frage, ob er tatsächlich den Driverkopf wechseln könnte, sagte er kryptisch:
«Oh, I don’t know. Who knows?»
Für DeChambeau ist es nicht unüblich, mit mehreren Driverköpfen zu reisen. Bei seiner Schwunggeschwindigkeit kann die Schlagfläche schnell ermüden oder sich minimal verziehen – Einbussen bei der Performance sind die Folge. Ausserdem, so erklärt er, sei der Herstellungsprozess eine Wissenschaft für sich:
«It’s funny, the manufacturing process. It’s unique. They don’t all come out the same.»
Ein Wechsel am Freitag würde also niemanden überraschen. Gut möglich, dass Bryson in den frühen Morgenstunden erneut auf der Range stehen wird – auf der Suche nach dem idealen Setup, um am zweiten Turniertag im Augusta National GC richtig durchzustarten.
Ob Experiment oder Eingebung – bei DeChambeau bleibt selbst mitten im Masters eines sicher: Es wird nicht langweilig.
Photo by Andrew Redington/Getty Images
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