Wie sich die 10 LIV-Golfer beim Masters schlugen
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Die zehn LIV-Golfer im Feld des The Masters 2026 lieferten eine durchzogene Bilanz ab: Fünf schafften den Cut – fünf nicht.
Der Start in die Woche verlief alles andere als optimal für die Spieler der Breakaway-Liga. Am Donnerstag war es ausgerechnet Sergio Garcia, der als einziger eine Par- oder bessere Runde ins Clubhaus brachte.
Am Wochenende stiessen dann einige LIV-Spieler in Augusta National dazu – und einer von ihnen mischte am Sonntag sogar zwischenzeitlich im Kampf um die Führung mit.
So schnitten die zehn LIV-Akteure beim ersten Major des Jahres ab:
Tyrrell Hatton: T3
Mit einem eingelochten Eagle aus 131 Metern und vier Birdies in Serie auf den Backnine spielte der Engländer sein bestes Major-Ergebnis. Eine zweite 66 (–6) brachte ihn am Sonntag bis auf zwei Schläge an Rory McIlroy heran und sicherte ihm die Teilnahme am Masters 2027.
Dustin Johnson: T33
Die bogeyfreie 69 am Sonntag war seine beste Runde der Woche. Der Masters-Sieger von 2020 beendete das Turnier unter anderem schlaggleich mit Tommy Fleetwood. Es war sein 16. Start in Augusta – und er wird auch 2027 wieder dabei sein.
Jon Rahm: T38
Der Champion von 2023 notierte in den ersten drei Runden lediglich sechs Birdies, legte am Sonntag jedoch sieben nach. Nach einem ungewohnt schwachen Start beendete er das Turnier noch versöhnlich.
Sergio Garcia: 52
Ein frustrierter Garcia sorgte am Finaltag für Aufsehen, als er am zweiten Abschlag seinen Driver zerbrach und dafür verwarnt wurde. Später zeigte er sich selbstkritisch. Mit einer 75er-Runde liess er nur zwei Spieler hinter sich, die den Cut geschafft hatten.
Charl Schwartzel: 54
Nach Runden von 75 und 73 rettete sich der Masters-Sieger von 2011 knapp ins Wochenende. Zwei weitere Runden über Par verhinderten jedoch ein Vorrücken im Klassement. Immerhin: Sieben Cuts in den letzten acht Masters-Starts.
Bubba Watson: MC
Der zweifache Masters-Champion verpasste den Cut um einen Schlag – ein Bogey auf Loch 18 am Freitag wurde ihm zum Verhängnis. Der Traum vom dritten Green Jacket muss warten.
Bryson DeChambeau: MC
Der zweifache US-Open-Sieger war einer der prominentesten Namen, die am Cut scheiterten. Nach einer 76 zum Auftakt schien er sich zu stabilisieren, ehe ein Triple-Bogey auf Loch 18 am Freitag das Aus besiegelte.
Tom McKibbin: MC
Mit Runden von 75 und 76 geriet der 23-Jährige früh ins Hintertreffen. Bereits auf den ersten fünf Löchern der zweiten Runde (+5) war klar, dass das Turnier für ihn vorzeitig enden würde.
Cam Smith: MC
Beim Australier setzt sich ein negativer Trend fort. Der Open-Champion von 2022 verpasste mit einem Gesamtscore von +7 bereits zum sechsten Mal in Folge den Cut bei einem Major.
Carlos Ortiz: MC
«Man kann das Masters nicht am Donnerstag gewinnen – aber verlieren.» Für Ortiz traf das zu: Nach fünf Löchern lag er bereits sieben über Par und fand nie mehr zurück ins Turnier. Am Ende liess er nur neun der 91 Spieler hinter sich.
Photo by Hector Vivas/Getty Images
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