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News ➝ The Masters  ·  2025-03-20 10:09:30  ·  Tony Martin

Wie sieht das Playoff-Format des Masters aus?

Sollten 72 Löcher nicht ausreichen, um einen Sieger im Augusta National zu ermitteln, werden zusätzliche Löcher benötigt. Aber wie funktioniert das Play-off-Format des Masters? Tauchen wir ein.

Jedes Major hat ein anderes Playoff-Format, die sich alle im Laufe der Jahre entwickelt haben. Und das Masters ist nicht anders.

Eine kurze Geschichte der Playoffs beim Masters 

Nicht weniger als 17 Masters-Titel wurden durch Extralöcher entschieden:

  • 1935: Gene Sarazen besiegt Craig Wood
  • 1942: Byron Nelson besiegt Ben Hogan
  • 1954: Sam Snead besiegt Ben Hogan
  • 1962: Arnold Palmer besiegt Gary Player und Dow Finsterwald
  • 1966: Jack Nicklaus besiegt Tommy Jacobs und Gay Brewer
  • 1970: Billy Casper besiegt Gene Littler
  • 1979: Fuzzy Zoeller besiegt Ed Sneed und Tom Watson
  • 1982: Craig Stadler besiegt Dan Pohl
  • 1987: Larry Mize besiegt Seve Ballesteros und Greg Norman
  • 1989: Nick Faldo besiegt Scott Hoch
  • 1990: Nick Faldo besiegt Raymond Floyd
  • 2003: Mike Weir besiegt Len Mattiace
  • 2005: Tiger Woods besiegt Chris DiMarco
  • 2009: Angel Cabrera besiegt Kenny Perry und Chad Campbell
  • 2012: Bubba Watson besiegt Louis Oosthuizen
  • 2013: Adam Scott besiegt Angel Cabrera
  • 2017: Sergio Garcia besiegt Justin Rose

Das ursprüngliche Playoff-Format des Masters bestand aus 36 Löchern, die am Montag gespielt wurden. Dieses Format wurde jedoch nur einmal im Jahr 1935 angewendet, bevor es zu einem 18-Loch-Playoff geändert wurde. Zwischen 1942 und 1970 wurde der Gewinner des Green Jacket fünfmal auf diese Weise ermittelt.

Augusta National führte 1976 das Sudden-Death-Playoff-Format ein. Ursprünglich war geplant, am ersten Loch zu beginnen, wobei die Teilnehmer den Platz der Reihe nach spielen sollten, bis es einen Gewinner gab. Dieses Format wurde jedoch nie angewendet und 1979 auf die hinteren Neun geändert, sodass die Spieler am 10. Loch beginnen und spielen sollten, bis es einen Gewinner gab. Der Grund für diese Änderung? Auf den hinteren Neun waren damals die Fernsehkameras positioniert. Diese Regelung wurde zwischen 1979 und 2003 sechs Mal angewendet.

Im Jahr 2004 wurde sie auf das heutige Play-off-Format umgestellt. Apropos ...

Das heutige Playoff-Format 

Heutzutage ist es eine viel einfachere Angelegenheit. Wenn zwei oder mehr Spieler nach Abschluss des Spiels am letzten Tag des Masters an der Spitze der Rangliste gleichauf liegen, treten sie in ein Sudden-Death-Playoff ein. Sie beginnen am 18., gefolgt vom benachbarten 10., und sie wiederholen diese beiden Löcher, bis nur noch ein Spieler übrig ist.

Übrigens ist es bei keinem der 11 Masters-Playoffs seit Einführung des Sudden-Death-Formats zu einem zweiten Extraloch gekommen.

Photo by Augusta National/Getty Images