Max Homa nach Schlägerwurf: «Kein guter Look»
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Der Vorfall am RBC Heritage sorgt für Diskussionen: Max Homa hat sich nach einem emotionalen Ausbruch selbstkritisch zu Wort gemeldet.
Während der Finalrunde im Harbour Town Golf Links wurde der Amerikaner dabei beobachtet, wie er aus Frust einen Schläger warf. Eine Szene, die nicht nur bei Fans, sondern auch innerhalb der Tour für Aufmerksamkeit sorgte – insbesondere, weil Homa nur wenige Tage zuvor selbst das Verhalten einiger Kollegen kritisiert hatte.
Über soziale Medien reagierte der 33-Jährige prompt. Er habe stets betont, dass Profis hohe Standards erfüllen und für ihr Verhalten zur Rechenschaft gezogen werden sollten. Dass ihn nun viele genau daran erinnern, sei berechtigt. Sein Fazit: «Kein guter Look. Nicht stolz darauf. Ich will es besser machen.»
Die Ironie der Situation liegt auf der Hand. Noch beim The Masters hatte Homa öffentlich erklärt, dass ihn zerstörte Schläger und Wutausbrüche auf dem Platz stören würden. Solche Aktionen liessen Profis «verwöhnt» erscheinen und schadeten dem Image des Sports.
Konkrete Beispiele gab es zuletzt mehrere: Robert MacIntyre zeigte nach einem Schlag ins Wasser den Mittelfinger und schlug mehrfach mit dem Schläger auf den Boden. Auch Sergio Garcia verlor die Kontrolle, schlug mit dem Driver auf die Tee-Box ein und beschädigte anschliessend sein Material.
Homa selbst hatte betont, wie privilegiert Profis seien, auf den besten Plätzen der Welt spielen zu dürfen. Genau deshalb sei es «ein schlechter Eindruck», wenn diese Frustration in solchen Aktionen ende.
Sportlich blieb die Woche in South Carolina für ihn überschaubar. Nach einem starken 9. Platz beim Masters beendete Homa das RBC Heritage bei eins unter Par auf Rang 69. Seine Finalrunde von 69 Schlägen war dabei zwar solide – die Schlagzeilen schrieb jedoch eine andere Szene.
Ein Moment, der zeigt: Selbstreflexion gehört im Profigolf genauso dazu wie Präzision – auf und neben dem Platz.
Photo by Kevin C. Cox/Getty Images
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