Mauro Gilardi
News ➝ Pro Golf Tour  ·  2026-09-18 13:14:45  ·  Stefan Waldvogel

Gilardi vor dem Final auf Platz vier

Mauro Gilardi kämpfte in Belgien mit «kaputten» Greens. Dank dem 13. Top-15 Resultat der Saison bestätigt der Bündner seinen vierten Platz in der Jahresrangliste. Im Final der Pro Golf Tour möchte er sich nochmals verbessern.

Spezielle Verhältnisse bei der Rosso Open, dem zweitletzten Turnier der Saison. «Die Trockenheit hat die Greens im Cleydael Golf Club nördlich von Brüssel kaputt gemacht. Es war sogar so krass, dass wir die vierte Spielbahn auslassen mussten, es wurde dort für alle ein Par notiert», erzählt Mauro Gilardi gegenüber golf.ch. Zudem seien noch vier weitere Greens «kaum spielbar» gewesen und die anderen zudem noch «enttäuschend langsam.» 

«Ich habe es mit Humor genommen, meinen Job gemacht und mit Platz 14 wieder ein paar Punkte für die Jahresrangliste gesammelt», ergänzt der 26-Jährige. 

Nach genau 20 gespielten Turnieren auf der Pro Golf Tour bleibt Gilardi damit auf Rang vier in der Order of Merit. Ende September fällt nach dem Final die Entscheidung, die besten fünf steigen auf die HotelPlanner Tour auf. Hinter dem klar besten Schweizer «lauern» noch vier Deutsche Profis auf einen möglichen Aufstiegsplatz. Max Schmitt, Nicolas Horder, Velten Meyer und Tim Tillmanns könnten Gilardi im schlimmsten Fall noch aus den Top 5 verdrängen.

«Ich fühle mich ready für das Final und das Ziel wäre natürlich noch den einen oder anderen Platz gut zu machen», sagt er mit Blick auf das Turnier im Golf Club d’Hulencourt, südlich von Brüssel. Die Pro Golf Tour ist dort schon zum dritten Mal zu Gast, erstmals aber als Abschluss-Turnier.

Sieg nach sechs verpassten Cuts in Serie

Die Rosso Open ging an den Franzosen Jules Lavigne. Ein Premierensieg ist immer besonders. Wer jedoch zuvor sechs Cuts in Folge verpasst hat, erlebt diesen ersten Titel noch einmal ganz anders. «Ich weiss gerade gar nicht, was ich sagen soll. Ich bin ziemlich sprachlos», sagte der 25-Jährige direkt nach dem Überraschungssieg mit drei Birdies auf den abschliessenden sechs Löchern. 

Nach zwölf gespielten Löchern lag er bei einem Tagesergebnis von +1 und schien sich aus dem Titelkampf zu verabschieden. «Danach habe ich eigentlich alles innerhalb von etwa sechs Metern gelocht. Das hilft natürlich enorm. Es war eine grossartige Woche und ein völlig unerwarteter Sieg.»

Mit seinem starken Endspurt erreichte Lavigne ein Gesamtergebnis von elf unter Par und verwies Leon Breimer aus Deutschland sowie den Gewinner der Vorwoche, Kristof Ulenaers aus Belgien, mit einem Schlag Reserve auf den geteilten zweiten Platz. Den Grundstein für den ersten Sieg holte sich Lavigne allerdings mit der 64er Karte (-7) gleich zum Start, dies unter anderem mit einem Eagle an Loch 1.

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