Charley Hull über ihre ungewohnte Rolle als Teamplayerin
News teilen
Charley Hull wird aller Voraussicht nach auch beim diesjährigen Solheim Cup wieder für Team Europa antreten – doch das Spiel im Team fällt ihr nach wie vor nicht leicht.
Die Weltranglisten-Vierte sprach vergangene Woche in Augusta offen über ihre Einstellung. Im Gespräch mit Kira Dixon im Format «Under the Umbrellas» machte Hull deutlich, dass sie sich selbst nicht als Teamplayerin sieht.
«Ich bin eine sehr individuelle Spielerin. Ich sage es ganz offen: Ich bin kein Teamplayer. Für mich ist es schwierig, mich in ein Team einzufügen», erklärte die 30-Jährige. «Ich esse, wann ich will, ich gehe schlafen, wann ich will, und ich gehe zum Training oder auf den Platz, wann ich will.»
Dabei bringt Hull reichlich Erfahrung im Solheim Cup mit. Sieben Teilnahmen stehen bereits zu Buche, drei davon endeten mit einem Sieg für Europa. Insgesamt hat sie 15 ihrer 27 Matches gewonnen, zuletzt drei von fünf Begegnungen im Jahr 2024.
Sportlich hat die Engländerin in den letzten Jahren einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht. Sie erreichte ihre bisher beste Weltranglistenposition und sicherte sich weitere Titel. Im September gewann sie die Kroger Queen City Championship auf der LPGA Tour, ehe sie im Februar beim PIF Saudi Ladies International nachlegte.
Trotz ihrer Vorbehalte gegenüber dem Teamformat kann Hull dem Solheim Cup auch positive Seiten abgewinnen: «Jeden Morgen in diesen Team-Bus zu steigen, das hat schon etwas. Es dauert ein wenig, sich daran zu gewöhnen, aber es ist nur alle zwei Jahre – und es macht Spass.»
In dieser Woche wird Hull beim JM Eagle LA Championship pausieren. Ihr nächster Einsatz ist für die kommende Woche beim Chevron Championship geplant.
Beim ersten Major des Jahres hatte sie im vergangenen Jahr den Cut verpasst, konnte aber zuvor bereits dreimal unter die Top Ten spielen – darunter ein geteilter zweiter Rang im Jahr 2016.
Photo by Gregory Shamus/Getty Images
Im Fokus
golf.news.async-loader.error-message