61. Memorial Olivier Barras: Frederik Eisenbeis qualifiziert sich für Omega European Masters
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Der Deutsche Amateur setzte sich im Stechen durch, der Basler Pedro Messerli verpasste die Qualifikation als bester Schweizer nur knapp.
Die internationalen Amateure dominierten beim Traditionsturnier im Wallis, welches dem Sieger einen Startplatz beim Grossevent im Herbst bietet. Der Kölner Frederik Eisenbeis spielte auf dem anspruchsvollen Parcours in Crans über drei Tage acht unter Par. Nach der 69-er Runde zum Start folgte eine fehlerfreie 65 mit sechs Birdies. Damit ging Eisenbeis mit einem Schlag Reserve in den entscheidenden dritten Tag. Der Italiener Carlo Roman blieb ihm dicht an den Fersen, unter anderem mit einer Dreier-Serie von Birdies erzwang er noch ein Stechen. Auf Loch 18 fiel die Entscheidung aber schnell zugunsten des Studenten der Uni Colerado. Eisenbein hat in seiner Amateurlaufbahn noch kein Turnier gewonnen und liegt in der Weltrangliste ausserhalb der besten 1000. Umso grösser wird für den Deutschen der erste Schritt auf der grossen DP World Tour.
Bei total 7 unter Par verpasste Pedro Messerli das Stechen nur hauchdünn. Der Basler war unter anderem mit einem frühen Doppel- und Triplebogey in der ersten Runde denkbar schlecht ins Turnier gestartet. Er kämpfte sich zurück und spielte Tagesergebnisse von 73, 67 und 66 Schlägen. Damit ist er der beste Schweizer im Feld und genau gleich klassiert wie der beste Profi. Der Deutsche Dennis Fuchs, der normalerweise auf der Pro-Golf Tour spielt, begann ebenfalls mit 73 Schlägen oder zwei über Par. Mit 65 und 68 Strokes verbesserte er sich klar und verdiente noch ein paar Franken Preisgeld.
Bester Schweizer Profi auf Rang 12 ist der Luzerner Michael Weppernig bei total 3 unter Par nach drei Durchgängen.
Im kleinen Feld der Frauen war ebenfalls ein Stechen nötig. Hier hat sich Mélissa Gilloz auf Loch 10 gegen Carina Stauffer durchgesetzt. Die Spielerin vom Golfclub Küssnacht war mit Tagesergebnissen von 68 und 73 Schlägen vor dem Final klar in Führung, musste zum Abschluss aber einer 80-er Runde notieren. Die Westschweizerin vom Golfclub Domaine Impérial holte am Ende mit der 69-er Karte noch auf. Dies nach dem eher schwierigen Start mit 77 und 75 Schlägen. Die Baslerin Anais Arafi spielte im Wallis ebenfalls lange um den Sieg mit. Am Ende fehlte ihr unter anderem wegen einem Doppelbogey auf Loch 15 (Par 5) ein Schlag für das Stechen.
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