Cleeks GC: LIV-Teammanager verfolgt ambitionierte Pläne
News teilen
Der General Manager eines LIV-Golf-Teams hat ehrgeizige Pläne für die Zukunft bekannt gegeben – und diese gehen weit über den Sport hinaus.
Jonas Mårtensson, ehemaliger CEO von Mojang Studios, wurde im September zum General Manager von Cleeks GC ernannt und verfolgt das Ziel, die Marke zu einem global bekannten Namen zu machen – nicht nur im professionellen Golfsport, sondern auch in der Modewelt.
Der 47-jährige Schwede, der massgeblich zur weltweiten Popularität des Videospiels Minecraft beigetragen hat, leitete kürzlich ein umfassendes Rebranding von Cleeks GC ein, das im Januar vorgestellt wurde. «Damals fand ich, dass die visuelle Identität der Cleeks nicht wirklich die Geschichte erzählte, die wir erzählen wollten», sagte Mårtensson im Gespräch mit Forbes.
In enger Abstimmung mit Team-Captain Martin Kaymer und den Spielern wurde analysiert, wofür die Marke stehen soll: «Wir lieben den Sport. Wir wollen die Traditionen des Golfsports ehren und feiern – und gleichzeitig erneuern. LIV führt diese neue Ära an, und wir wollen Teil davon sein», so Mårtensson. «Deshalb positionieren wir uns an der Schnittstelle von Kunst, Musik und Mode.»
Neben einem neuen Logo – gestaltet von der Kreativagentur AKQA – wurde auch ein neuer Claim eingeführt: «Tradition refreshed». Laut Forbes hofft Mårtensson, dass das stilisierte «C» der Cleeks ein Wiedererkennungsmerkmal wird, mit dem sich Menschen weltweit identifizieren. Er sieht darin das Potenzial für eine Marke, die über den Sport hinaus wirkt.
«Man muss Menschen erreichen, die das Logo lieben – und eine Community aufbauen», sagt Mårtensson. «Es hilft, wenn Persönlichkeiten, zu denen andere aufschauen, dieses Logo tragen. Genau das ist mit dem Yankees-Logo passiert – es wurde zu einem kulturellen Phänomen, getragen von unzähligen Prominenten.»
Obwohl Cleeks GC aktuell auf dem 12. Platz der LIV-Teamwertung liegt, denkt Mårtensson langfristig. «Ich sage dem Team immer, dass wir in Zeiträumen von zehn, zwanzig oder dreissig Jahren denken müssen», betont er. «Es geht darum, eine konsistente Marke zu entwickeln, mit der sich die Menschen identifizieren können. Natürlich hilft es, wenn wir sportlich erfolgreich sind – aber ich bin sicher, das wird mit der Zeit kommen.»
Photo by Lauren Sopourn/Getty Images
Im Fokus
golf.news.async-loader.error-message