Waialae-CC
News ➝ Golf  ·  2026-01-01 12:48:51

Golf-Highlights 2026

Schefflers Slam-Jagd, die LPGA in Riviera und ein Sommer der Golf-Freiheit.

2026 beginnt mit einigen Verschiebungen im globalen Sportkalender – auch im Golf. Die PGA Tour startet erstmals nicht auf Maui, sondern am 15. Januar mit der Sony Open im Waialae C.C., nachdem Wasserprobleme auf Kapalua zur Absage von The Sentry führten. Trotzdem verspricht das Golfjahr 2026 Hochspannung: Scottie Schefflers dominante Form, Majors auf legendären Plätzen, internationale Team-Wettbewerbe und ein weiter schwelender Strukturwandel auf der PGA Tour.

Wichtige Golftermine 2026 im Überblick:

HGV Tournament of Champions (LPGA) – 29. Jan. bis 1. Feb., Lake Nona C.C., Orlando Nach 29 verschiedenen Siegerinnen 2025 steht erneut Jeeno Thitkul im Fokus. Weltnummer 1 und dreifache Siegerin, während Nelly Korda seit 21 Starts sieglos bleibt, trotz neun Top-10-Ergebnissen.

LIV Golf Saisonstart – 4. bis 7. Feb., Riyadh G.C., Saudi-Arabien LIV startet mit neuer Führung, erstmals über 72 Löcher, in der Hoffnung auf Weltranglistenpunkte. In den USA bleibt das Interesse gering, bei nur vier Events in Amerika. Grösster Neuzugang: Victor Perez. Mito Pereira verkündete mit 30 Jahren seinen Rücktritt.

Genesis Invitational (PGA Tour) – 19. bis 22. Feb., Riviera C.C., Los Angeles Nach den Bränden in Pacific Palisades kehrt das Turnier zurück nach Riviera. Ludvig Aberg verteidigt seinen Sieg.

Players Championship – 12. bis 15. März, TPC Sawgrass, Ponte Vedra Beach Rory McIlroy gewann 2025 im Stechen gegen J.J. Spaun. Spaun holte später überraschend die U.S. Open. Scheffler belegte T20 und blieb danach stets in den Top 10.

The Masters – 9. bis 12. April, Augusta National G.C. McIlroys Triumph und der Karriere-Grand-Slam bleiben unvergessen. Unter den Favoriten: DeChambeau, Koepka, Schauffele, Thomas, Morikawa, Day.

Chevron Championship (LPGA) – 23. bis 26. April, Ort noch offen Nach dem Abschied von Carlton Woods ist Houston weiter als Austragungsort gesetzt. Vermuteter Platz: Memorial Park Golf Course.

PGA Championship – 14. bis 17. Mai, Aronimink G.C., Pennsylvania Nur 22 Meilen von der Independence Hall entfernt feiert die Region auch den 250. US-Geburtstag. Scheffler ist Titelverteidiger. Zu den früheren Aronimink-Siegern zählen Gary Player und Justin Rose.

U.S. Women’s Open – 4. bis 7. Juni, Riviera C.C., Los Angeles Zum ersten Mal seit 1948 richtet Riviera eine nationale Meisterschaft aus. Die USGA möchte Frauen-Golf auf grössere Bühnen bringen.

U.S. Open – 18. bis 21. Juni, Shinnecock Hills G.C., New York Einer der traditionsreichsten USGA-Plätze. 2018 gewann Koepka vor Fleetwood. 2004 und 2018 waren von Kontroversen geprägt – 2026 soll ruhiger verlaufen.

The Open Championship – 16. bis 19. Juli, Royal Birkdale, England Austragungsort mit Champion-Historie: Thomson, Palmer, Trevino, Watson, Harrington, Spieth. Scheffler verteidigt seinen Sieg von Royal Portrush.

Tour Championship (FedEx Cup Finale) – 27. bis 30. Aug., East Lake G.C., Atlanta Nach Stationen in Memphis (St. Jude) und St. Louis (BMW/Bellerive) geht es zum Finale. 2025 gewann Tommy Fleetwood erstmals ohne gestaffelten Start.

Walker Cup – 5. bis 6. Sept., Lahinch G.C., Irland Erstmals seit 2015 will das GB&I-Team wieder siegen. Lahinch ist kompakt, aber traditionsreich. 2019 gewann Rahm hier die Irish Open.

Solheim Cup – 11. bis 13. Sept., Bernardus Golf, Niederlande Europa mit neuer Captain Anna Nordqvist gegen das US-Team unter Angela Stanford. Heimvorteil für Europa, das zuletzt zwei Mal auf heimischem Boden gewann.

Presidents Cup – 24. bis 27. Sept., Medinah C.C., Illinois 2023 war emotional – 2026 treffen die USA auf das Internationale Team. Die USA führen in der Gesamtbilanz mit 13:1 Siegen und einem Unentschieden.

Fazit: Das Golfjahr 2026 verspricht sportliche Höhepunkte in Serie. Ob Scheffler den Grand Slam schafft, LIV sich behauptet oder neue Namen die Bühne betreten – es lohnt sich, den Kalender jetzt zu füllen.

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