Beim The Masters 2026 im Augusta National Golf Club bringt sich Rose einmal mehr in Position. Vor der Schlussrunde liegt der 45-Jährige nur drei Schläge hinter der Führung und damit mitten im Titelrennen.  Die Erinnerung an das Vorjahr ist dabei noch präsent: Damals unterlag Rose in einem dramatischen Playoff seinem Ryder-Cup-Teamkollegen Rory McIlroy – ausgerechnet jener Moment, in dem McIlroy sich den lang ersehnten Career Grand Slam sicherte.  Auf die Bedeutung eines möglichen Sieges angesprochen, erklär
News ➝ The Masters  ·  2026-04-12 14:10:35  ·  Tom Page

Justin Rose: «Der Career Grand Slam ist machbar»

Justin Rose glaubt weiterhin an den ganz grossen Wurf. Trotz fortgeschrittenem Karrierealter hält der Engländer an seinem Ziel fest, alle vier Majors zu gewinnen – der Career Grand Slam bleibt für ihn «machbar».

Beim The Masters 2026 im Augusta National Golf Club bringt sich Rose einmal mehr in Position. Vor der Schlussrunde liegt der 45-Jährige nur drei Schläge hinter der Führung und damit mitten im Titelrennen.

Die Erinnerung an das Vorjahr ist dabei noch präsent: Damals unterlag Rose in einem dramatischen Playoff seinem Ryder-Cup-Teamkollegen Rory McIlroy – ausgerechnet jener Moment, in dem McIlroy sich den lang ersehnten Career Grand Slam sicherte.

Auf die Bedeutung eines möglichen Sieges angesprochen, erklärte Rose:

«Es würde mir sehr viel bedeuten. Ich habe in meiner Karriere bereits viel erreicht und darf mich Major-Sieger nennen, aber mein ultimatives Ziel ist es, alle vier zu gewinnen.»

Seine Zuversicht ist ungebrochen: «Wenn ich mir meine zweiten Plätze bei den anderen Majors anschaue, ist es nicht unrealistisch zu sagen, dass es machbar ist. Ich komme vielleicht spät, aber das bleibt das grosse Ziel.»

Sportlich präsentierte sich Rose am Moving Day in starker Verfassung. Mit einer 69 (-3) blieb er bogeyfrei und spielte sich auf insgesamt -8. Damit liegt er gleichauf mit Jason Day. An der Spitze stehen Cameron Young und McIlroy, während Sam Burns bei -10 liegt und Shane Lowry einen Schlag dahinter folgt.

Für die Finalrunde setzt Rose auf eine klare, strategische Herangehensweise:

«Ich werde den Platz in Abschnitte unterteilen. Für jede Fahne gibt es eine ideale Landezone. Das ist der richtige Schlag, der dir Birdie-Chancen gibt, aber auch den Wahrscheinlichkeiten entspricht.»

Und weiter:

«Man muss auch aus drei oder 15 Metern auf den Putter vertrauen. Man wird nicht jeden Schlag nah an die Fahne bringen. Es gibt einen richtigen Weg, jedes Loch zu spielen – und wenn man das schafft, bekommt man seine Chancen.»

In Augusta entscheidet oft ein Moment. Für Justin Rose bleibt die Ausgangslage klar: Die Chance auf das Green Jacket lebt – und mit ihr der Traum vom Career Grand Slam.

Photo by Joel Marklund/Augusta National/Getty Images