Fitzpatrick-Brüder gewinnen in New Orleans – der jüngere Alex sichert sich PGA-Tour-Startrecht
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Es war ein perfektes Finale für die Familie Fitzpatrick: Mutter und Vater strahlten am 18. Grün des TPC Louisiana, während ihre Söhne gemeinsam einen Triumph auf der PGA Tour feierten.
Matt Fitzpatrick und sein jüngerer Bruder Alex Fitzpatrick spielten am Sonntag im klassischen Vierer eine 71er-Runde (-1) und sicherten sich damit einen dramatischen Sieg mit nur einem Schlag Vorsprung beim Zurich Classic im Teamformat. Gleichzeitig ebnete dieser Erfolg Alex Fitzpatrick den Weg auf die PGA Tour.
«Ein Team-Event auf der PGA Tour mit meinem Bruder zu gewinnen – ich weiss nicht, ob es etwas Besseres gibt», sagte der 31-jährige Matt Fitzpatrick, US-Open-Sieger von 2022. «So speziell fühlt sich das an. Wie wir es über die Linie gebracht haben und auf den Back Nine standgehalten haben, ist unglaublich.»
Die Engländer beendeten das Turnier mit einem Rekordscore von 31 unter Par (257 Schläge) – allerdings erst, nachdem sie auf den letzten neun Löchern einen Vorsprung von vier Schlägen verspielt hatten.
Die Wende gelang am 18. Loch: Matt Fitzpatrick, aktuell die Nummer drei der Welt, platzierte einen Bunkerschlag am Par 5 bis auf rund 30 Zentimeter an die Fahne.
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Matt Fitzpatrick plays it beautifully to set up for birdie and the win @Zurich_Classic. pic.twitter.com/FAnaC08xEE
Alex Fitzpatrick, 27 Jahre alt und regelmässig auf der European Tour unterwegs, lächelte, legte sich die Hand an den Kopf und wusste: Ein sicherer Putt würde ihm nicht nur den Sieg, sondern auch eine zweijährige Spielberechtigung auf der PGA Tour sichern.
Als der Ball fiel, ging er in die Hocke, hielt sich eine Hand vors Gesicht und stand dann auf, um seinen heraneilenden Bruder zu umarmen.
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The Fitz brothers walk off @Zurich_Classic with a winning birdie ❤️ pic.twitter.com/hRJkzm4Gw6
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«Ich konnte meine Hände nicht spüren. Meine Beine auch nicht. Eigentlich gar nichts», sagte Alex Fitzpatrick. «Das ist ziemlich lebensverändernd.»
Im Clubhaus mussten die Teams um Alex Smalley und Hayden Springer aus den USA sowie die Norweger Kristoffer Reitan und Kris Ventura bei 30 unter Par zusehen. Für alle vier blieb der Traum vom ersten PGA-Tour-Sieg knapp unerfüllt.
Matt Fitzpatrick war als einer der formstärksten Spieler der Welt angereist, mit zwei Siegen in diesem Frühjahr – darunter zuletzt der Erfolg in Harbour Town.
Photo by Stacy Revere/Getty Images