Neue Studie: Golfende leben durchschnittlich fünf Jahre länger
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Golf ist weit mehr als nur Sport oder Freizeitbeschäftigung – laut einer neuen Studie des R&A kann Golfspielen sogar die Lebenserwartung erhöhen. Der internationale Golfverband veröffentlichte einen aktuellen Gesundheitsreport, wonach Golferinnen und Golfer im Durchschnitt fünf Jahre länger leben als Menschen, die kein Golf spielen.
Die neue Studie des R&A fasst wissenschaftliche Erkenntnisse und Entwicklungen seit 2021 zusammen und beleuchtet die positiven Auswirkungen des Golfsports auf körperliche, mentale und soziale Gesundheit. Gleichzeitig verweist die Studie darauf, dass Bewegungsmangel weltweit für mehr als drei Millionen Todesfälle pro Jahr verantwortlich ist – ein Problem, vor dem auch die Weltgesundheitsorganisation WHO seit Jahren warnt.
Golf könne dabei einen wichtigen Beitrag leisten. Laut R&A profitieren Golfernde nicht nur von mehr Bewegung an der frischen Luft, sondern auch von einer besseren Lebensqualität und einem gesünderen Alltag. Zu den nachgewiesenen Vorteilen zählen unter anderem verbesserte Kraft und Balance, soziale Interaktion sowie die Prävention oder Unterstützung bei der Behandlung von rund 40 chronischen Krankheiten.
«Über viele Jahre hinweg wollten wir das Bewusstsein für die gesundheitlichen Vorteile des Golfsports stärken und Menschen aller Altersgruppen, Hintergründe und Fähigkeiten für Golf begeistern», erklärte R&A-CEO Mark Darbon. Gemeinsam mit Organisationen wie der WHO, der DP World Tour sowie Sportmedizinern wie Dr. Andrew Murray habe man neue wissenschaftliche Erkenntnisse vorangetrieben und Golf als gesundheitsfördernde Aktivität positioniert.
Die weltweite Beteiligung am Golfsport wächst derweil weiter. In den dem R&A angeschlossenen Regionen ausserhalb der USA und Mexikos spielen inzwischen mehr als 108 Millionen Menschen Golf.
Der Bericht fordert nationale Verbände und die Golfindustrie dazu auf, die gesundheitlichen Vorteile des Sports künftig noch stärker zu kommunizieren. Gleichzeitig soll Golf durch offenere Strukturen und zugänglichere Preisangebote inklusiver werden – insbesondere für Anfänger, Frauen und Mädchen, Menschen mit Beeinträchtigungen sowie Personen mit unterschiedlichem gesellschaftlichem und kulturellen Hintergrund.
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