Albane Valenzuela the Buick LPGA Shanghai Garden Golf Club 2025 in Shanghai China Albane Valenzuela Kuala Lumpur Maybank Championship 2025 Kuala Lumpur.
News ➝ Training  ·  2026-05-18 20:08:29

So optimiert Albane Valenzuela ihren Driver

Wenn eine Tour-Spielerin vor einem Major an ihren Driver geht, dann geht es selten um Bauchgefühl – und fast immer um Zahlen. In einer mikrofonierten Trainings-Session von  Titleist gibt Albane Valenzuela einen ehrlichen Einblick, woran sie konkret arbeitet: Loft, Treffpunkt auf der Schlagfläche, Spin und Launch. Eine kleine Lehrstunde, die auch für ambitionierte Amateurinnen und Amateure in der Schweiz hochinteressant ist.

Valenzuela gehört längst zu den wichtigsten Botschafterinnen des Schweizer Golfs. Die Genferin vertrat die Schweiz mehrmals an Olympischen Spielen, etablierte sich auf der LPGA Tour und sorgte mit Rang vier bei der Chevron Championship 2023 für eines der besten Major-Ergebnisse einer Schweizerin der jüngeren Vergangenheit.

Entsprechend aufschlussreich ist die aktuelle Session mit Titleist. Schon nach wenigen Drives dreht sich alles um messbare Faktoren: Wie verlässt der Ball die Schlagfläche? Wie hoch startet er? Wie viel Spin produziert der Treffmoment? Valenzuela arbeitet nicht an einem diffusen Schwunggefühl, sondern an klar definierten Zahlenwerten.

Im Verlauf der Einheit wird direkt am Driver-Head gearbeitet. Der Loft wird angepasst, um Carry-Distanz und Flugkurve besser aufeinander abzustimmen. Genau diese Feinabstimmung entscheidet auf Tour-Level oft darüber, ob ein Driver unter Druck funktioniert oder nicht.

Spannend ist dabei vor allem die Parallele zum Amateurgolf. Moderne Fitting-Technologie mit Launch-Monitoren, Spin-Daten und Schlagflächen-Analysen ist heute längst nicht mehr nur Tour-Profis vorbehalten. Auch in der Schweiz bieten zahlreiche Golfshops, Fitting-Center und Driving Ranges professionelle Driver-Analysen an.

Die Session liefert zudem eine interessante Erkenntnis für das eigene Spiel: Wer seinen Driver wirklich verstehen will, sollte nicht einfach wahllos Bälle schlagen. Sinnvoller sind strukturierte Testreihen – beispielsweise drei Blöcke à zehn Drives, bei denen jeweils nur eine Variable verändert wird: Loft-Einstellung, Treffpunkt auf der Schlagfläche oder Schwungintensität. So entstehen vergleichbare Daten statt reines Bauchgefühl.

Gerade darin liegt die Stärke dieser Trainings-Einblicke. Sie zeigen, dass selbst Weltklasse-Spielerinnen wie Valenzuela an denselben Stellschrauben arbeiten wie ambitionierte Klubgolfer – nur mit noch präziseren Daten und maximaler Konsequenz.

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