Das Hickory Masters 2026 am Comer See wird zum stilvollsten Triumph in der Karriere von Markus Brier. Der Österreicher sicherte sich auf dem traditionsreichen Circolo Golf Villa d’Este den Sieg beim ersten Major-Turnier im Hickory-Golf überhaupt und schrieb damit Golfgeschichte.
News ➝ History  ·  2026-05-22 10:39:12  ·  TP

Das erste Hickory-Major der Geschichte

Das Hickory Masters 2026 am Comer See wird zum stilvollsten Triumph in der Karriere von Markus Brier. Der Österreicher sicherte sich auf dem traditionsreichen Circolo Golf Villa d’Este den Sieg beim ersten Major-Turnier im Hickory-Golf überhaupt und schrieb damit Golfgeschichte.

Mit einem spektakulären Finish auf den letzten drei Löchern drehte Brier das Turnier am Finaltag noch zu seinen Gunsten. Ein Chip-in zum Par auf Loch 16 sowie Birdies auf den Bahnen 17 und 18 brachten ihm den Sieg mit einem Gesamtscore von 141 Schlägen (+3). Der Halbzeitführende Paolo Quirici aus der Schweiz, der nach Runde eins mit einer 68 geführt hatte, musste sich knapp geschlagen geben.

Das Teilnehmerfeld war hochkarätig besetzt. Neben mehreren früheren Hickory-Weltmeistern standen auch bekannte frühere Tour-Professionals wie Thomas Gögele, Andrew Marshall, Per Nyman, Emanuele Canonica, Jean-François Remésy, Iain Forrester und Gary Orr am Start. Insgesamt traten 37 Spieler aus 16 Nationen zum ersten Hickory-Major der Geschichte an.

Für besondere Emotionen sorgte die Siegerehrung im traditionsreichen Clubhaus von Villa d’Este. Noch bevor Markus Brier die Trophäe entgegennahm, gravierte ein Silberschmied seinen Namen direkt vor Ort auf den «Silbernen Rake Niblick». Damit verewigte sich der Österreicher als erster Sieger dieses neuen Major-Turniers.

Brier zeigte sich nach dem Erfolg bewegt: «Es ist etwas ganz Besonderes, heute hier zu stehen und meinen Namen als Ersten auf dieser Trophäe zu sehen. Hickory Golf in dieser ursprünglichen Form zu spielen, war eine grosse Herausforderung, aber auch ein sehr bereicherndes Erlebnis.»

Das Hickory Masters setzte konsequent auf maximale Authentizität. Gespielt wurde ausschliesslich mit originalen Hickory-Schlägern – Replikas waren nicht erlaubt. Ebenso tabu waren Distanzmessgeräte, Trolleys oder Buggies. Sämtliche Spieler absolvierten die hügelige Anlage zu Fuss.

Viele Professionals mussten sich zunächst an das historische Material gewöhnen. Sieben Tourspieler, darunter auch Markus Brier, traten mit Leihsets aus dem Hickory Golf Masters Museum in Lugano an. Paolo Quirici, Mitbegründer der Hickory Golf Masters SA, zeigte sich nach dem Turnier zufrieden: «Die Pros spielten eine Proberunde und zwei Turnierrunden mit den historischen Schlägern – kein einziger ist kaputtgegangen.»

Thomas Gögele, der sich mit einer starken 70er-Finalrunde noch auf Rang zwei verbesserte, beschrieb die Herausforderung so: «Es braucht bei diesem Equipment vor allem Rhythmus und Gefühl. Wenn man zu sehr forciert, wird man sofort bestraft.»

Auch Jean-François Remésy zeigte sich begeistert vom Erlebnis: «Ich liebe Hickory Golf. Es macht unglaublich viel Spass mit diesen Schlägern und dem weichen Ball.»

Dass das Hickory Masters keine einmalige Veranstaltung bleiben soll, wurde beim abschliessenden Galaabend bestätigt. Sergey Sarkisiants, Mitgründer der Hickory Golf Masters SA, kündigte bereits die nächste Austragung an: «Wir sehen uns 2028 zur zweiten Austragung.»

Das Hickory Masters 2026 am Comer See wird zum stilvollsten Triumph in der Karriere von Markus Brier. Der Österreicher sicherte sich auf dem traditionsreichen Circolo Golf Villa d’Este den Sieg beim ersten Major-Turnier im Hickory-Golf überhaupt und schrieb damit Golfgeschichte.

HGM