Waffenstillstandsgespräche zwischen PGA Tour und PIF
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Sie werden nicht glauben, was einige Spieler angeblich als Teil eines möglichen PGA Tour-PIF-Deals fordern.
Die laufenden Waffenstillstandsgespräche zwischen der PGA Tour und dem PIF, die nun schon ins zweite Jahr gehen, sind die schlimmste Saga im Sport. Die Fortschritte wurden in Zentimetern, nicht in Meilen gemessen. Die Berichterstattung ist von Hörensagen, Gerüchten und Voreingenommenheit überschattet.
Nehmen wir zum Beispiel einen neuen Bericht von Bloomberg vom 18. Spetember, in dem es heisst, dass ein potenzieller Waffenstillstand während eines Treffens zwischen der PGA Tour und dem PIF in der vergangenen Woche „näher gerückt“ sei. An sich ist das eine gute Nachricht, aber sie kommt mit einem grossen - und möglicherweise sehr unangenehmen - Haken daher:
Wie Bloomberg berichtet, wurden andere finanzielle Massnahmen ins Gespräch gebracht, wie z. B. dass die LIV-Spieler Geldstrafen an die PGA Tour und die DP World Tour zahlen, ihr Geld für wohltätige Zwecke spenden oder auf künftige Einnahmen verzichten. Aber die LIV-Profis sollen nicht bereit sein, einer Vereinbarung zuzustimmen, die sie für ihren Beitritt zur "Disruptor League" bestraft.
Es ist anzumerken, dass die Quellen von Golf Digest diese Gerüchte nicht unabhängig bestätigt haben, aber Fakten und Fiktion waren während dieser Tortur schwer zu trennen. Eines können wir mit Sicherheit sagen: Geld (oder „widerliche Gier“, wie Phil Mickelson es einmal nannte) war von Anfang an die treibende Kraft der Liga.
Was kommt also als nächstes? Wie bei allen Meinungsverschiedenheiten wird es letztendlich zu einem Kompromiss kommen. Wie schnell und in welcher Form dieser Kompromiss zustande kommt, hängt jedoch offenbar vom Einfluss der PGA-Tour-Spieler ab, die finanzielle Sanktionen für die LIV-Expats befürworten. Die Vorstellung, dass die LIV-Profis ihre Karrierelöhne für wohltätige Zwecke spenden, dass ihre künftigen Gehälter gepfändet werden oder dass sie einfach Geld zurückzahlen, das bereits auf ihren Bankkonten liegt, scheint so unrealistisch wie das Zusammenleben von Katzen und Hunden.
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