Rory McIlroy schliesst Ryder-Cup-Captaincy für 2027 aus
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Rory McIlroy kann sich eines Tages vorstellen, das europäische Ryder-Cup-Team zu führen – aber nicht in naher Zukunft.
Der Nordire ist seit Jahren eine feste Grösse im Team Europe und spielte auch beim Sieg in Bethpage Black im vergangenen Monat eine entscheidende Rolle. Damit gilt der fünffache Major-Sieger als gesetzt, um irgendwann selbst die Rolle des Captains zu übernehmen. Spekulationen über eine mögliche Doppelfunktion als Spieler und Captain beim Ryder Cup 2027 in Irland, auf dem Adare Manor Golf Club, erteilte McIlroy jedoch eine klare Absage.
«Die Idee, dass ich in nächster Zeit als spielender Captain antrete, kam auf, aber ich habe das sofort abgelehnt», sagte der 36-Jährige bereits im August. Diese Haltung bekräftigte er nun an der DP World India Championship: Auf die Frage, ob er 2027 Captain sein werde, antwortete er kurz: «Ganz sicher nicht 2027.»
«Ich hoffe, dass ich dann noch spiele», fügte er hinzu. «Aber ja, ich würde sehr gerne eines Tages Captain des europäischen Teams sein. Das wird aber erst passieren, wenn meine aktive Zeit sich dem Ende zuneigt oder ich nicht mehr gut genug bin, um das Team zu erreichen – oder wenn ich Platz für die nächste Generation mache. Hoffentlich ist das nicht schon 2027. Ich hoffe, ich bin dann immer noch gut genug, um Punkte für Europa zu holen. Aber ja, absolut, ich würde eines Tages sehr gerne Captain sein.»
McIlroy hat seit seinem Debüt 2010 an jeder Ryder Cup-Ausgabe teilgenommen und dabei unter sieben Captains gespielt. Dazu zählen auch Luke Donalds historische Doppelführung in Rom und New York. McIlroy glaubt, dass die Erfahrungen unter diesen Captains ihn bestens auf eine künftige Führungsrolle vorbereiten.
«Ich fühle mich sehr privilegiert, dass ich aus nächster Nähe unter einigen der besten Captains der Ryder-Cup-Geschichte spielen durfte», sagte McIlroy. «Was Luke Donald in den letzten beiden Ryder Cups geleistet hat, hat die Captaincy in Europa revolutioniert. Und Paul McGinley war 2014 in Gleneagles ein grossartiger Captain, von dem ich viel gelernt habe. Es gab viele hervorragende Captains zwischen ihnen – sie alle waren grossartig. Aber die Zeit, das Engagement und die Hingabe, die Luke Donald in die letzten vier Jahre investiert hat, waren wirklich beeindruckend. Er hat den vollen Respekt des gesamten Teams und aller, die mit ihm gearbeitet haben. Wenn ich eines Tages nur annähernd so ein guter Captain wäre wie Luke Donald, dann hätte ich einen guten Job gemacht. Vielleicht kommt dieser Moment irgendwann in der Zukunft – aber wohl nicht vor Mitte der 2030er-Jahre, sofern ich weiter gut spiele.»
Photo by Prakash Singh/Getty Images
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