Justin Rose spricht über seine Entscheidung für McLaren Golf
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Kaum 24 Stunden nach seiner offiziellen Vorstellung als erster Tour-Ambassador von McLaren Golf hat Justin Rose seine Beweggründe für den Wechsel – und sein Investment – offengelegt.
Der 45-jährige Major-Sieger begleitet den Einstieg des Formel-1-Giganten McLaren in den Golfequipment-Markt, der offiziell lanciert wird.
Neben dem Weltranglisten-Fünften wurde auch Michelle Wie West ins Aufgebot aufgenommen, während Social-Media-Aktivitäten von Ian Poulter Spekulationen über ein mögliches Engagement weiter anheizen.
Im Vorfeld des Cadillac Championship in Miami – parallel zum Formel-1-Grand-Prix in der Stadt – erklärte Rose, weshalb er seine Phase als unabhängiger Spieler ohne festen Ausrüster beendet hat, um bei «Papaya & Black» zu unterschreiben.
«McLaren Golf war über viele Monate hinweg ein Projekt im Hintergrund», sagte Rose. «Ich war von Anfang an involviert, habe das Engineering-Team unterstützt und die ersten Prototypen der Schläger getestet. Insgesamt arbeite ich wohl seit über einem Jahr an diesem Projekt mit. Es ist spannend, es nun endlich offiziell zu lancieren.»
Die Verbindung zum Formel-1-Team ist für den Engländer auch geografisch naheliegend: «Ich wohne nur 20 Minuten vom McLaren Technology Centre entfernt. Aus F1-Sicht ist das mein Heimteam – und es hat Spass gemacht, diese Zusammenarbeit aufzubauen.»
McLaren positioniert sich laut Rose bewusst im High-End-Segment: «Es geht um eine Kategorie mit hoher Performance und vermutlich limitierten Stückzahlen – vielleicht 6000 bis 8000 Sets. Der Fokus liegt klar darauf, ein herausragendes Produkt zu entwickeln.»
Sportlich setzt Rose zunächst auf Eisen 4 bis Pitching Wedge aus der neuen Linie – mit dem langfristigen Ziel, ein komplettes Bag von McLaren zu spielen. «Ich habe viele Ideen für jeden Aspekt des Spiels. Hier kann ich sie einbringen und die Ingenieure setzen sie um. Das ist ein spannender Prozess.»
Das mögliche Risiko eines Schlägerwechsels mitten in einer starken Saison relativiert der ehemalige Weltranglistenerste: «Ohne festen Ausrüster ist die Versuchung ohnehin gross, ständig zu wechseln – es gibt so viele gute Optionen. Gleichzeitig habe ich in dieser Phase viel gelernt und weiss heute genau, was ich will.»
Rose sieht im neuen Umfeld vor allem Chancen: «Ich kann all meine Präferenzen an einem Ort bündeln und umsetzen lassen. Für mich geht es nicht um Risiko, sondern darum, besser zu werden.»
Er verweist zudem auf frühere Erfahrungen – etwa 2019 beim Wechsel zu Honma – sowie auf aktuelle Leistungsdaten: «Was ich derzeit auf der Range sehe, übertrifft mein bisheriges Material. Das ist der spannende Teil.»
Trotzdem erwartet auch Rose eine Anpassungsphase im Turniereinsatz: «Tests sind das eine, aber erst im Spiel zeigen sich die kleinen Details – unterschiedliche Lagen, verschiedene Situationen. Man muss sich daran gewöhnen. Langfristig sehe ich jedoch kein Problem.»
Photo by Getty Images
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